Blauzungenkrankheit
Die Blauzungenkrankheit (Syn. Bluetongue,
Maulkrankheit, Catarrhal fever of sheep) ist eine
virale Infektionskrankheit von Wiederkäuern wie z. B.
Schafen, Rindern und Ziegen. Ihr Name leitet sich von
der blauen Farbe (Zyanose) der Zunge, einem der
Leitsymptome bei Krankheitsausbruch, ab. Die
Erkrankung ist eine anzeigepflichtige Tierseuche. Für
den Menschen besteht keine Ansteckungsgefahr, weshalb
Fleisch- und Milchprodukte ohne Bedenken verzehrt
werden können.
Übertragung
Das Blauzungenvirus wird durch Mücken der Gattung Culicoides aus der Familie der Gnitzen übertragen. Von den mehr als 5000 Arten werden in Zentraleuropa etwa ein Dutzend als Vektoren, vor allem Insekten der Culicoides-obsoletus-Gruppe sowie Culicoides dewulfi [2] verantwortlich gemacht. Weiterhin sind die Arten C. actoni, C. brevitarsis, C. fulvus, C. imicola, C. insignis, C. nubeculosus und C. variipennis als Krankheitsüberträger nachgewiesen worden.
Therapiemöglichkeit
Bei einem milden Krankheitsverlauf ist besonders bei Rindern auch eine selbstständige Heilung möglich. Neben Maßnahmen zur Linderung lokaler Krankheitserscheinungen wird empfohlen, erkrankte Tiere nicht der Sonnenstrahlung, die die Symptome verschlimmern kann, auszusetzen.[
Zur Krankheitsvorbeugung gehören planmäßige Insektenbekämpfung, Stallhaltung gefährdeter Tierbestände während der Nacht sowie aktive Immunisierung in verseuchten oder seuchenverdächtigen Ländern. Um den Befall mit Gnitzen zu verringern, können Pyrethroide wie Deltamethrin oder Cyfluthrin eingesetzt werden
Übertragung
Das Blauzungenvirus wird durch Mücken der Gattung Culicoides aus der Familie der Gnitzen übertragen. Von den mehr als 5000 Arten werden in Zentraleuropa etwa ein Dutzend als Vektoren, vor allem Insekten der Culicoides-obsoletus-Gruppe sowie Culicoides dewulfi [2] verantwortlich gemacht. Weiterhin sind die Arten C. actoni, C. brevitarsis, C. fulvus, C. imicola, C. insignis, C. nubeculosus und C. variipennis als Krankheitsüberträger nachgewiesen worden.
Therapiemöglichkeit
Bei einem milden Krankheitsverlauf ist besonders bei Rindern auch eine selbstständige Heilung möglich. Neben Maßnahmen zur Linderung lokaler Krankheitserscheinungen wird empfohlen, erkrankte Tiere nicht der Sonnenstrahlung, die die Symptome verschlimmern kann, auszusetzen.[
Zur Krankheitsvorbeugung gehören planmäßige Insektenbekämpfung, Stallhaltung gefährdeter Tierbestände während der Nacht sowie aktive Immunisierung in verseuchten oder seuchenverdächtigen Ländern. Um den Befall mit Gnitzen zu verringern, können Pyrethroide wie Deltamethrin oder Cyfluthrin eingesetzt werden


